Einreisen in Corona-Zeiten

Aktualisiert: Jan 21

So gelangt man in die wichtigsten Fernreiseziele


Nach der Aufhebung der pauschalen Reisewarnung stehen viele Fernreiseziele nicht mehr auf der Risikoliste des RKI. Manche von ihnen lassen aber keine deutschen Touristen hinein. Was genau gilt? Ein Überblick.

Am Anfang der Pandemie war Sizilien – hier der Blick auf den Ätna – und der Süden Italiens weniger stark betroffen.

In dieser Auflistung finden Sie die Einreisebestimmungen für die folgenden Länder in alphabetischer Reihenfolge. Für Einreisen in europäische Länder konsultieren Sie bitte unsere andere Liste.

  • Ägypten

  • Australien

  • Bahrain

  • Barbados

  • China

  • Costa Rica

  • Curacao

  • Dominikanische Republik

  • Dubai/VAE

  • Hongkong

  • Japan

  • Kanada

  • Kuba

  • Malediven

  • Marokko

  • Mauritius

  • Namibia

  • Neuseeland

  • Russland

  • Seychellen

  • Singapur

  • Südafrika

  • Tahiti

  • Thailand

  • Tunesien

  • Türkei

  • USA

  • Vietnam

Ägypten: PCR-Test ist Pflicht

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ägypten weiterhin gewarnt.


Ägypten ist von Covid-19 stark betroffen. Die Testung auf Covid-19 erfolgt in Ägypten nicht risikoadaptiert und ist landesweit nicht einheitlich. Auch sind in vielen Fällen, in denen eine Behandlung von Covid-19 im ägyptischen Gesundheitssystem stattfindet, keine Test vorgesehen. Es ist daher von einer hohen Dunkelziffer sowie von unverändert hohen Infektionszahlen auszugehen.


Für die Einreise ist ein negativer PCR-Test erforderlich, der nachweislich nicht älter als 72 Stunden sein darf, bei Einreise über den Flughafen Frankfurt nicht älter als 96 Stunden. Das Testergebnis muss in englischer oder arabischer Sprache vorgelegt werden. Sollte das Testergebnis keine Details zu Datum und Uhrzeit der Entnahme des Abstrichs enthalten, ist mit einer Verweigerung der Einreise zu rechnen. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.


Für direkt nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisende Touristen besteht die Möglichkeit, den erforderlichen PCR-Test kostenpflichtig bei Einreise an den jeweiligen Flughäfen vornehmen zu lassen. Für die Wartezeit bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt eine verpflichtende Quarantäne (zum Beispiel im Hotelzimmer). Bei einem positiven Test erfolgen Quarantänemaßnahmen. Die Umsetzung der Quarantäne-Maßnahmen ist uneinheitlich.


Wegen begrenzter Kapazitäten kann es zu Wartezeiten bei der Testung in den Flughäfen und der Ausgabe der Testergebnisse kommen. An Flughäfen ist mit verstärkten Einreisekontrollen und Temperaturmessungen zu rechnen. Bei Ankunft muss eine Gesundheitskarte ausgefüllt werden, in der Angaben über den Krankenversicherungsschutz erfragt werden.


Australien: Einreiseverbot


Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Australien wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.


Australien ist von Covid-19 bislang insgesamt weniger betroffen. Derzeit werden nur noch sehr selten neue Infektionen registriert.


Bis auf weiteres gilt ein umfassendes Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden ohne ständigen Aufenthaltstitel in Australien. Insbesondere touristische Besuche sind grundsätzlich nicht gestattet. Ausgenommen vom Einreiseverbot sind unter anderem deutsche Staatsangehörige mit Aufenthaltserlaubnis in Australien und deren unmittelbare Familienangehörige (Ehegatten, minderjährige Kinder, Erziehungsberechtigte, nicht jedoch Eltern).


Bei Einreise gilt die Pflicht zu einer 14-tägigen, im Regelfall kostenpflichtigen Hotelquarantäne in designierten Unterkünften am Ankunftsflughafen. Eine unmittelbare Weiterreise zum Zielort in Australien ist nicht gestattet, auch nicht bei direktem Flughafentransit. Anträge auf begründete Ausnahmen vom Einreiseverbot nimmt das Department of Home Affairs entgegen.


Spätestens 72 Stunden vor einer Einreise müssen online Angaben zum Gesundheitsstatus und zur Erreichbarkeit gemacht werden.


Ein Transit über australische Flughäfen ist für ausländische Reisende grundsätzlich möglich, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. So besteht in vielen Fällen die Notwendigkeit einer Einzelfallgenehmigung und/oder eines Transitvisums. Weitere Informationen zum Transit bieten das Government of Australia und die deutschen Auslandsvertretungen in Australien.


Bahrain: Zwei PCR-Tests nötig

Alle Reisenden, die am internationalen Flughafen in Bahrain ankommen, werden bei Ankunft auf Covid-19-Symptome untersucht und getestet. Ein weiterer Test erfolgt nach zehn Tagen. Für beide vorgeschriebenen PCR-Tests sind zusammen 40 BHD (umgerechnet etwa 90 Euro) Gebühren vor Reiseantritt über die bahrainische Covid-19-App "Be Aware" zu entrichten. Der Download der App ist verpflichtend.


Die bisher zwingend vorgeschriebene Quarantäne ist zum 21. August entfallen. Alle Reisenden, die bei Ankunft Symptome aufweisen, werden weiteren offiziellen Quarantäne-Maßnahmen unterzogen. Die Einreise über den Landweg aus Saudi-Arabien ist möglich. Es gelten die gleichen Bedingungen, wie bei der Einreise am Flughafen. Alternativ kann bei Einreise über Land ein negativer PCR-Test aus Saudi-Arabien vorgelegt werden. Dieser muss vom saudischen Gesundheitsministerium anerkannt und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Visa on Arrival wird auch am Causeway erteilt.


Für die Ausreise aus Saudi-Arabien wird jedoch eine Ausreisegenehmigung benötigt.

Ein Transit am Bahrain International Airport ist für Passagiere der Gulf Air möglich.


Barbados: Fast coronafrei

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Barbados wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.


Barbados ist von Corona kaum betroffen.


Die Einreisebestimmungen sind je nach Einstufung des Herkunftslandes unterschiedlich. Die epidemiologische Einstufung der Länder kann sich in Abhängigkeit von der Infektionslage schnell ändern und wird jeweils aktuell in den Barbados Travel Protocols veröffentlicht.


Deutschland ist derzeit als Hochrisikoland eingestuft, Einreisen sind dennoch möglich.

Reisende müssen ein Online-Formular ausfüllen und bei Einreise einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Sie müssen sich dann in Quarantäne begeben und werden behördlich kontrolliert. 4 bis 5 Tage nach dem ersten Test, das sind 2 bis 3 Tage nach Einreise, wird ein zweiter Covid-19-Test vorgenommen. Ist dieser negativ so endet die Kontrolle


Bei Reiserouten mit Umstieg (auch Transit) in einem Drittland gilt für die Einreise das Land mit der höchsten Risikostufe gemäß der Barbados Travel Protocols. Reisende, die zur Aus- und Rückreise einen Covid-19-Test benötigen, müssen diesen mindestens 72 Stunden vor Ausreise per Mail beantragen.


Reisende müssen auch für die Durchreise einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Bei Einreise findet ein Gesundheitscheck und gegebenenfalls eine kurze behördliche Befragung statt. Reisende dürfen bei der Durchreise den Transitbereich des Flughafens nicht verlassen.


China: Tests und Quarantäne

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach China abgeraten.


Die Fallzahlen haben sich in China auf einem niedrigen Niveau stabilisiert, das Robert-Koch-Institut führt China nicht mehr als Risikogebiet.


Die Einreisesperre für ausländische Staatsangehörige wurde am 28. September etwas gelockert. Ausländische Staatsangehörige mit einer gültigen chinesischen Aufenthaltsgenehmigung zur Erwerbstätigkeit, für persönliche Angelegenheiten oder zur Familienzusammenführung dürfen ohne Visum nach China einreisen. Inhaber abgelaufener Aufenthaltsgenehmigungen dieser Art können bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung einen Antrag auf Wiedereinreise stellen.


Diese Regelung gilt nicht für Personen mit Wohnsitz in folgenden Staaten: Frankreich, Belgien, Italien, Großbritannien, Russland, Ukraine, Indien, Äthiopien, Bangladesch und Philippinen. Sie gilt auch nicht für Inhaber gültiger Visa.


Grundsätzlich weiterhin möglich ist die Einreise für Inhaber von diplomatischen, Dienst-, Courtesy- und C-Visa. Neue Visa für sonstige, individuelle Einreisen nach China werden darüber hinaus weiterhin nur für einen bestimmten, eingeschränkten Personenkreis erteilt (unter anderem ausländische Staatsangehörige, die nach China einreisen zur Durchführung "notwendiger wirtschaftlicher, technologischer und sonstiger Vorhaben"). Zur Durchführung des Visumsverfahrens ist eine sogenannte "PU-Einladung" bei den zuständigen chinesischen Lokalbehörden einzuholen. Einzelheiten und etwaige Aktualisierungen bietet das Außenministerium der VR China.


Von allen Fluggästen, die nach China einreisen, werden negative Nukleinsäure- und IgM-Antikörper-Testergebnisse verlangt. Seit dem 1. Dezember 2020 müssen diese negativen Testergebnisse über das WeChat-Programm "Health Code International" (oder die Online-Version) hochgeladen werden, um einen QR-Code zu erhalten, der von den chinesischen Auslandsvertretungen ausgestellt wird und Voraussetzung für die Einreise nach China ist.

Die Tests dürfen nicht älter als 48 Stunden sein, die Testergebnisse müssen den Namen und die Anschrift der Teststelle sowie die Art der Blutprobe aufweisen. Es werden nur Testergebnisse mit venös entnommenem Blut akzeptiert. Bei Transitflügen müssen im Transitland beide Tests wiederholt und innerhalb von 48 Stunden vor Abflug bei der lokalen chinesischen Auslandsvertretung ein weiterer grüner QR-Code eingeholt werden.


Die Gültigkeitsdauer des QR-Codes beträgt 48 Stunden ab Durchführung des Tests. Zu rechnen ist ab Zeitpunkt der Testdurchführung, nicht dem Zeitpunkt des Ergebnisses.

Es ist nicht auszuschließen, dass ausländische Staatsangehörige mit nachgewiesener vorheriger Covid-19-Erkrankung auf Schwierigkeiten bei Ab- und Einreise stoßen.


Ferner ist auf der Webseite des chinesischen Zolls eine Gesundheitserklärung abzugeben. Alle aus dem Ausland einreisenden Personen werden, unabhängig von ihrer Nationalität, an dem Erstankunftsort auf Covid-19 getestet und einer mindestens 14-tägigen Quarantäne in zentralen Einrichtungen unterworfen. Die Provinz des innerchinesischen Zielorts kann davon abweichende Regelungen vorsehen, wie zum Beispiel zusätzliche Quarantänezeiten im Anschluss an den oben genannten Zeitraum oder die Möglichkeit einer Heimquarantäne.

Bei Einreisen aus Hongkong muss ebenfalls ein negativer Covid-19-Test eines anerkannten Labors in Hongkong vorgelegt werden, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zusätzlich muss eine Gesundheitserklärung ausgefüllt werden. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Website des chinesischen Verbindungsbüros in Hongkong.


Kleinkinder werden in der Regel bei einem Elternteil untergebracht. Ältere Kinder ab 14 Jahren können isoliert von den Eltern untergebracht werden. Die Quarantäne-Bedingungen in den Hotels, insbesondere das strikte Verbot des Verlassens des Zimmers über einen Zeitraum von 2 Wochen, sind besonders für Kinder und ältere Menschen belastend.

Die für die Quarantäne-, Test- und sonstigen Maßnahmen anfallenden Kosten müssen selbst getragen werden. Reisende mit Krankheitssymptomen werden in Krankenhäuser isoliert und obligatorischen Untersuchungen und Maßnahmen unterzogen. Gleiches kann für Personen gelten, die auf dem gleichen Flug eingereist sind wie eine Person, die zum Beispiel im Anschluss positiv auf Covid-19 getestet wird. Es kam bereits zu einer Einweisung in ein Krankenhaus, nachdem in den Einreiseunterlagen wahrheitsgemäß eine frühere zurückliegende Corona-Erkrankung angegeben wurde, trotz Vorlage eines aktuellen negativen Covid-19-Tests.


Auch ein positiver Covid-19-Antikörpertest (anlässlich eines gewöhnlichen Bluttests) kann zu entsprechenden medizinischen Maßnahmen inklusive Quarantäne führen. Bei Einreise nach China mit Kindern ist zu beachten, dass chinesische Regelungen vorsehen, dass Minderjährige im Fall einer positiven Testung nach Einreise nicht von ihren Eltern persönlich im Krankenhaus betreut werden dürfen.

Weitere infektionsrechtliche Maßnahmen für Bewegungen von Ausländern innerhalb Chinas werden in den Provinzen, Städten, Stadt- und Wohnbezirken sehr unterschiedlich und uneinheitlich gehandhabt; sie sind regelmäßig kurzfristigen Änderungen und Anpassungen unterworfen. Falschangaben zum Gesundheitszustand können strafrechtlich verfolgt werden.


Costa Rica: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Costa Rica wird derzeit gewarnt.


Costa Rica war anfangs von Covid-19 weniger betroffen, verzeichnet seit September aber konstant hohe Zahlen an Neuinfektionen. Regionale Schwerpunkte sind die größeren Städte und die Grenzregion zu Nicaragua. Costa Rica ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft.


Seit dem 1. November erlaubt Costa Rica die Einreise auf dem Luftweg für touristische Zwecke für alle Nationalitäten und unabhängig von Abreiseort oder Voraufenthalten in Drittländern. Die Einreise ist über die internationalen Flughäfen in San José und in Liberia möglich. Voraussetzung ist, dass das Gesundheitsformular "Pase de Salud" online ausgefüllt wurde.


Bei Einreise ist der erhaltene QR-Code für dieses Formular vorzulegen. Ebenso ist ein Nachweis über eine den aktuellen costa-ricanischen Vorgaben entsprechende Krankenversicherung, die auch den Fall einer Covid-19-Erkrankung abdeckt, in englischer oder spanischer Sprache vorzulegen. Am Flughafen sind strikte Hygieneprotokolle einzuhalten.


Bei seit dem 20. Dezember 2019 und vor dem 31. Oktober 2020 eingereisten Touristen verlängert sich der erlaubte Aufenthalt automatisch bis 2. März 2021.


Curacao: Negativen PCR-Test vorlegen

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Curacao wird derzeit gewarnt.


Seit dem 1. Juli können Reisende aus den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Kanada und China wieder nach Curaçao reisen. Am 16. Juli wurde die Liste dieser Länder unter anderem um Österreich und die Schweiz erweitert.


Jeder Reisende muss ein Zertifikat mit einem negativen Testergebnis eines Covid-19-PCR-Tests vorlegen und ausgedruckt mitführen. Dieser Test darf höchstens 72 Stunden vor Abflug durchgeführt worden sein.


Vor der Abreise müssen die Reisenden auf dicardcuracao.com 3 Schritte durchlaufen:

1. Sie müssen online auf dicardcuracao.com die digitale Einreisekarte ausfüllen.

2. Sie müssen bis zu 48 Stunden vor Abflug digital eine Passenger Locator Card (PLC) ausfüllen und ausgedruckt mitführen. Auch dies ist auf dicardcuracao.com möglich.

3. Sie müssen vor der Abreise das negative Testergebnis des Covid-19-PCR-Tests auf dicardcuracao.com hochladen.


Für alle Reisenden nach Curaçao gilt, dass sie mindestens 14 Tage vor Abflug keine Region mit einem hohen Covid-19-Risiko besucht haben sowie keinen Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten. Darüber hinaus müssen Reisende mit einer gültigen Auslandsreisekrankenversicherung ausgestattet sein, falls es während eines Aufenthaltes auf Curaçao zu einer Erkrankung kommt.


Sollten diese Bedingungen nicht erfüllt sein, besteht die Möglichkeit, dass bei Ankunft eine zweiwöchige Quarantäne verhängt wird, die auf eigene Kosten zu bestreiten ist.


Dominikanische Republik: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Dominikanische Republik wird derzeit gewarnt.


Der Ausnahmezustand wurde erneut um 45 Tage vom 16. Januar 2021 an verlängert und wird dann erneut überprüft. Die landesweite Ausgangssperre wurde verschärft: Sie gilt montags bis freitags von 17 bis 5 Uhr, wobei der Straßenverkehr bis 19 Uhr freigegeben ist, um die Heimfahrt zu ermöglichen. An Samstagen und Sonntagen gilt die Ausgangssperre von 12 bis 5 Uhr.


Die Grenzen der Dominikanischen Republik sind für die Einreise von Ausländern geöffnet. Die Zahl ankommender kommerzieller Flüge ist jedoch nach wie vor gering. Auch die Einreise per Schiff ist möglich. Bei Einreise an den Flughäfen werden stichprobenartig Covid-19-Schnelltests durchgeführt. Reisende sind verpflichtet daran mitzuwirken – es sei denn, sie können ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 5 Tage vor Einreise sein darf.

Bei positivem Testergebnis erfolgt ein PCR-Test, wenn dieser ebenfalls positiv ist, muss sich der Reisende in Quarantäne begeben. Zu diesem Zweck hat das Gesundheitsministerium Isolierstationen eingerichtet, auf denen Reisende die notwendige Betreuung erhalten.


Alle Reisenden müssen seit dem 29. November zu Ein- und Ausreisezwecken ein einheitliches elektronisches Formular ('E-Ticket') ausfüllen. Das elektronische Formular ersetzt alle bisherigen Formulare zu Einreise-, Zoll- und Gesundheitszwecken. Ergänzende Hinweise erteilt die dominikanische Migrationsbehörde.


Dubai: siehe unten: Vereinigte Arabische Emirate


Hongkong: Grenzen dicht

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Hongkong wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.


Hongkong war bisher von Covid-19 kaum betroffen.


Die Einreise nach Hongkong für Personen ohne dauerhafte Aufenthaltsberechtigung ist nicht möglich. Personen mit Aufenthaltsberechtigung, die aus dem Ausland zurückkehren, müssen sich nach Einreise einer verpflichtenden 21-tägigen Quarantäne unterziehen, die in einem, von der Hongkonger Regierung vorgesehenen Hotel verbracht werden muss.


Bei Ankunft in Hongkong ist eine Hotelreservierung in Englisch oder Chinesisch für mindestens 21 Tage ab Tag der Ankunft vorzulegen. Reisende müssen sich darüber hinaus bei Einreise einem Speicheltest im "Temporary Specimen Collection Center" (TSCC) des Department of Health unterziehen. Das Testergebnis muss noch am Flughafen abgewartet werden.


Bei Einreise am späten Nachmittag oder Abend werden die Reisenden bis zum Vorliegen des Testergebnisses in einem staatlich vorgesehenen Hotel untergebracht. Wer möchte, kann auch während der Nacht im TSCC verbleiben und dort auf das Ergebnis warten.

Sofern ein positives Testergebnis vorliegt, wird eine stationäre Unterbringung im Krankenhaus in die Wege geleitet. Deutschland ist von den Hongkonger Behörden als Hochrisikoland in der Länderliste eingestuft. Zusätzlich zur Hotelreservierung muss bei der Einreise ein negativer PCR-Test vorgelegt werden zusammen mit einer Bestätigung, dass das Labor nach ISO 15189 zertifiziert beziehungsweise von den deutschen Behörden anerkannt ist.


Weitere Einzelheiten zu den zusätzlich bei der Einreise geforderten Unterlagen sowie Informationen über die Liste der ISO 15189 zertifizierten Labore sind auf der Website des Generalkonsulats Hongkong veröffentlicht. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen in Hongkong finden sich auf der Webseite der Regierung Hongkongs.


Der Transit über Hongkong zur Einreise nach Festlandchina ist zurzeit nicht erlaubt.

Der Transit aus Festlandchina über Hongkong ist möglich, sofern der Weiterflug mit derselben Fluggesellschaft erfolgt, eine Bordkarte für den Anschlussflug vorliegt und das Gepäck bis zum endgültigen Ankunftsort durchgecheckt ist. Der Anschlussflug muss innerhalb von 24 Stunden erfolgen.


Japan: Einreiseverbot

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Japan wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.


Die japanische Regierung mahnt angesichts der steigenden Fallzahlen weiterhin zur Vorsicht und behält sich vor, bei einer drohenden Überlastung des Gesundheitssystems wieder zur Notstandssituation zurückzukehren. Von einer hohen Anzahl nicht erfasster Infektionen wird auch in Japan ausgegangen.


Seit 26. März 2020 gilt ein Einreiseverbot für Drittstaatsangehörige. Nicht-japanischen Staatsangehörigen, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer geplanten Einreise nach Japan in einem Risikoland aufgehalten haben – dazu zählt auch Deutschland –, wird die Einreise nach Japan in der Regel nicht gestattet. Ausländische Staatsangehörige mit "Residence"-Status in Japan und gültiger Re-entry-permit sind unter bestimmten Auflagen ausgenommen. Informationen hierzu bietet die Botschaft Japans in Berlin.


Seit dem 21. März 2020 ist die Visafreiheit für deutsche Staatsangehörige ausgesetzt. Alle vor dem 21. März 2020 ausgestellten Visa sind ungültig. Die Möglichkeit zur Beantragung eines Visums für Geschäftsreisen, Studienaufenthalte und mittel- und langfristige Aufenthalte (mit Certificate of Eligibility) und die Einreise mit einem solchen Visum ab dem 4. Januar 2021 wurde von der japanischen Regierung bis vorerst Ende Januar 2021 ausgesetzt. Nähere Informationen hierzu bietet die Botschaft Japans.


Es sind zudem strenge Quarantäneregeln einzuhalten. Bei Personen, die aus einem Land mit Reisehinweis zu Infektionskrankheiten der Stufe 3 (mit von den Gesundheitsbehörden bestätigter lokaler Transmission der Mutation des Coronavirus) einreisen und kein negatives Testergebnis vorlegen können, erfolgt eine Unterbringung in einer von den Quarantänebehörden festgelegten Unterkunft. Dies gilt auch für japanische Staatsangehörige und Inhaber einer Daueraufenthaltserlaubnis.


Durch- und Weiterreise: Transit aus Drittstaaten über japanische Flughäfen ist möglich, sofern der Flughafen nicht verlassen werden muss.


Kanada: Einreiseverbot

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kanada wird gewarnt.


Kanada ist von COVID-19 inzwischen stark betroffen und ist daher als Risikogebiet eingestuft.


Für Kanada besteht derzeit grundsätzlich eine Einreisesperre. Ausgenommen davon sind nur kanadische Staatsangehörige und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus sowie deren engste Familienangehörige (Ehe-, Lebenspartner und Kinder), die die familiäre Beziehung erfahrungsgemäß bereits beim Boarding eines Fluges nach Kanada durch aussagekräftige Unterlagen nachweisen müssen. Ebenfalls ausgenommen sind akkreditierte Diplomaten und Flugzeug-Crews. Diese Regelungen gelten bis auf weiteres.


Alle Reisenden, ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit, müssen der jeweiligen

Fluggesellschaft gegenüber ein negatives PCR-Testergebnis nachweisen. Das vom Verkehrsministerium verlangte PCR-Testergebnis, darf dabei nicht länger als 72 Stunden vor der geplanten Abreise zurückliegen. Alle international Reisenden müssen sich, auch bei Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses, nach Ankunft 14 Tage lang selbst isolieren. Bei Nichtbefolgung der Anweisung können Geld- und Freiheitsstrafen verhängt werden.

Die kanadische Regierung hält ausführliche Informationen zu Reisebeschränkungen, Ausnahmen und Verhaltenshinweisen vor. Vor der Einreise müssen alle Einreisenden zudem die ArriveCAN-App oder Webseite verwenden, sich entsprechend registrieren und bei oder vor der Einreise genaue Kontaktinformationen zu ihrem obligatorischen 14-Tage-Quarantäneplan angeben.


Die Durchreise durch Kanada ist eingeschränkt möglich, wenn die Regelungen des Dritt- bzw. Zielstaats eine Einreise dort erlauben. Durchreisende, auch deutsche Staatsangehörige, benötigen eine elektronische Reisegenehmigung, die sie möglichst vor Flugbuchung beantragen sollen.


Für den internationalen Transit gilt, dass während des Transfers der Transitbereich nicht verlassen werden darf und z.B. auch ein Terminalwechsel am gleichen Flughafen nicht möglich sein kann. Die kanadische Regierung hält ausführliche Informationen zum Transit vor.


Alle Reisenden, ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit, müssen bei Ausreise der jeweiligen Fluggesellschaft gegenüber ein negatives PCR-Testergebnis nachweisen. Das vom Verkehrsministerium verlangte PCR-Testergebnis, darf dabei nicht länger als 72 Stunden vor der geplanten Abreise zurückliegen.

Die gemeinsame Grenze zwischen Kanada und den USA ist seit Ende März 2020 geschlossen.


Kuba: Einreisen möglich

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kuba wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen derzeit noch abgeraten. Es wird jedoch nicht mehr vor Reisen gewarnt.


Die Zahl der täglichen Neuinfektionen liegt auf niedrigem Niveau. Diese werden zurzeit in fast allen Provinzen verzeichnet, die Mehrzahl in Havanna.


Einreise: Alle internationalen Flughäfen des Landes sind für eine Einreise, auch zu touristischen Zwecken, geöffnet. Ab dem 10. Januar 2021 ist von allen aus dem Ausland Einreisenden zwingend ein negativer PCR-Test aus dem Heimatland vorzuweisen, der nicht älter als 72 Stunden bei Ankunft sein darf und von einem zertifizierten Labor ausgestellt sein muss.


Alle Einreisenden müssen sich nach Ankunft in Kuba am Flughafen einem weiteren obligatorischen PCR-Test unterziehen sowie eine Erklärung zum Gesundheitszustand abgeben. Für Reisende zu touristischen Zwecken, die eine Reservierung in einem lizenzierten Hotel oder in einer offiziellen casa particular haben, besteht anschließend die Pflicht, sich bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses in einem Hotel/Unterkunft aufzuhalten.


Danach können sich die Reisenden frei bewegen. Für Reisende, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht in einer der vorgenannten Unterkünfte vorgesehen haben, gilt die Absonderungspflicht bis zum zweiten negativen Testergebnis, wobei der zweite Test erst am fünften Tag nach Einreise gemacht werden kann.


Für den von den kubanischen Behörden durchgeführten PCR-Test wird weit dem 1. Dezember 2020 eine Gebühr von 30 US-Dollar von allen Einreisenden erhoben, die direkt auf den Flugticketpreis aufgeschlagen wird. Bei vor diesem Datum erworbenen Tickets ist die Gebühr am Flughafen zu begleichen.

Die kubanischen Behörden passen die Einreisebestimmungen regelmäßig den aktuellen epidemiologischen Bedingungen an. Diese können daher kurzfristigen Änderungen unterworfen sein.


Malediven: Weiter Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Malediven wird derzeit gewarnt.


Die Malediven sind bisher von Covid-19 in der Proportion von Infektionen zur Gesamtbevölkerung stark betroffen. Regionale Schwerpunkte waren zunächst die Resortinseln. Aktuell ist vor allem die Hauptstadt Malé betroffen. Die Malediven sind daher weiterhin als Risikogebiet eingestuft.


Die Einreise in die Malediven ist für Touristen seit dem 15. Juli wieder möglich. Visa werden bei Einreise kostenlos erteilt. Voraussetzung ist, dass eine Buchungsbestätigung in einem Resort über die gesamte Dauer des Aufenthalts vorgelegt werden kann. Des Weiteren müssen Reisende bei Einreise seit dem 10. September einen negativen Covid-19-Test in englischer Sprache vorlegen können.


Der Abstrich darf maximal 72 Stunden vor Abflug genommen worden sein. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter einem Jahr. Daneben ist die Abgabe einer elektronischen Einreiseerklärung verpflichtend. Diese muss innerhalb von 24 Stunden vor Abflug auf der Website der maledivischen Grenzbehörden ausgefüllt werden.

Reisende mit Covid-19-Symptomen müssen sich einem Covid-19-Test am Flughafen unterziehen. Die Kosten hierfür sind durch den Reisenden oder das Resort zu begleichen.


Darüber hinaus behalten sich die maledivischen Behörden das Recht vor, stichprobenartig Tests durchzuführen. Die Kosten hierfür werden von den maledivischen Behörden getragen.

Die Quarantäne dauert mindestens drei Tage bei Personen ohne Symptomen und 14 Tage bei Personen mit Symptomen. Die Kosten für Behandlung, Quarantäne und Tests können gemäß den geltenden Regelungen vom Resort auf den Gast übertragen werden. Die maledivische Regierung empfiehlt Reisenden die Nutzung der lokalen Tracing-App TraceEkee.


Marokko: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Marokko wird weiterhin gewarnt.


Marokko ist inzwischen stark von Covid-19 betroffen. Regionale Schwerpunkte sind die Präfekturen Berrechid, Casablanca, Fès, Mèknes, Marrakech, Tanger, Tétouan und Settat. Marokko ist daher weiterhin als Risikogebiet eingestuft.


Der Luftraum nach Marokko ist grundsätzlich gesperrt, der Fährverkehr eingestellt. Die Grenzübergänge in Ceuta und Melilla sind geschlossen, eine Öffnung ist nicht absehbar. Die Landgrenze zu Algerien ist geschlossen, eine Ein- und Ausreise aus Marokko ist damit derzeit nur unter besonderen Voraussetzungen mit Sonderflügen möglich.


Ein- und Ausreisemöglichkeiten bestehen nur für Personen mit Wohnsitz in Marokko und deren unmittelbaren Familienangehörigen (Ehepartner, Eltern und Kinder). Dies gilt sowohl für marokkanische als auch für ausländische, zum Beispiel deutsche Staatsangehörige. Zur Einreise ist ein Covid-19-PCR-Test erforderlich, wobei die Probenentnahme nicht mehr als 72 Stunden vor dem Check-in erfolgt sein darf (ein serologisches Gutachten wird nicht mehr verlangt). Das Testergebnis muss in französischer, hilfsweise englischer Sprache vorgelegt werden.


Auch offiziell und geschäftlich Reisende auf Einladung eines marokkanischen Geschäftspartners sollen unter Beachtung der geltenden Sanitärbestimmungen mit den Sonderflügen unter bestimmten Bedingungen nach Marokko einreisen können. Vorzulegen sind eine Einladung mit vollständigem Briefkopf der Firma und Unterschrift eines Firmenbevollmächtigten. Die Einladung muss die ICE (= Identifiant commune d’entreprise) und die Nummer des RC (registre de commerce) sowie den Grund der Reise benennen und den vollständigen Namen sowie Pass- und Reisedaten des Geschäftsreisenden enthalten.


Die Möglichkeit der Sondereinreise soll auch für nicht visapflichtige Ausländer gelten, die eine verbindliche Hotelreservierung vorlegen können. Zahlreiche Hotels bleiben allerdings weiterhin geschlossen.


Mauritius: 4 Tests und Quarantäne

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Mauritius wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen und Quarantäne-Maßnahmen abgeraten


Mauritius war bisher von Covid-19 weniger betroffen.


Die Einreisesperre für Ausländer ist seit 1. Oktober teilweise aufgehoben. Bewohner von Mauritius und eine begrenzte Personengruppe, zum Beispiel Personen mit Aufenthaltstiteln von Mauritius und Touristen mit mehr als 14 Tagen geplantem Aufenthalt dürfen nun einreisen.


Reisende müssen bei Einreise einen negativen Covid-19-PCR Test vorlegen, der nicht älter als 7 Tage sein darf. Zusätzlich müssen sie einen solchen Test direkt am Flughafen abnehmen lassen. Dieser wird vom mauritischen Gesundheitsministerium und der Flughafengesellschaft durchgeführt.


Während einer anschließenden verpflichtenden 14-tägigen Quarantäne in einem der dafür staatlich zugelassenen Hotels müssen sie sich am siebten und 14. Tag erneut einem Covid-19-PCR-Test unterziehen. Insgesamt fallen somit 4 Covid-19-Tests an.


Namibia: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Namibia wird gewarnt.


Die Anzahl der positiv getesteten Covid-19-Fälle in Namibia ist in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen. Die Inzidenz lag jüngst bei über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Namibia mit Wirkung vom 26. Dezember 2020 als Risikogebiet eingestuft wurde.


Die Einreise ist grundsätzlich auf dem Luftweg über den Hosea Kutako International Airport in Windhuk und den Flughafen Walvis Bay möglich. Auf dem Landweg sind Einreisen über die Grenzübergänge Noordoewer, Ariamsvlei und Katima Mulilo sowie auf dem Seeweg über den Hafen Walvis Bay gestattet.


Einreisende, die einen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als sieben Tage ist und von einem im Land der Abreise zertifizierten Labor ausgestellt wurde, müssen sich nicht in Quarantäne begeben. Kinder unter fünf Jahren sind davon ausgenommen. Die Einreise ohne negativen PCR-Test ist für Touristen oder Besucher untersagt. Touristen und Besucher müssen ein fest gebuchtes Reiseprogramm vorlegen sowie zwei Gesundheitsformulare, die auf dem Internetportal des namibischen Tourismusverbands zu finden sind. Ferner ist der Nachweis einer Reisekrankenversicherung vorzulegen, die die Behandlungskosten im Falle einer Covid-19-Erkrankung abdeckt.


Ohne einen PCR-Test oder mit einem positiven PCR-Testergebnis dürfen nur folgende Personen einreisen: Namibische Staatsangehörige, Personen mit temporärem oder dauerhaftem Aufenthaltstitel für Namibia, Flug- und Schiffspersonal, humanitäres Hilfspersonal, Dienstleister im essentiellen Service- oder Warenbereich, sowie Personal im grenzüberschreitenden Transportbetrieb. In diesem Fall sind nach der Einreise ein PCR-Test sowie eine siebentägige Quarantäne vorgeschrieben.


Neuseeland: Einreisen verboten

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Neuseeland wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.


Neuseeland ist bisher von Covid-19 verhältnismäßig wenig betroffen. Derzeit gibt es unter 50 aktive Fälle, regionaler Schwerpunkt ist der Großraum Auckland.


Neuseeland erlaubt derzeit kein Anlegen ausländischer privater Jachten und Boote ohne eine vorher erteilte Sondergenehmigung. Verstöße, auch in Notfällen, werden als illegale Einreise gewertet.


Einreisen nach Neuseeland bleiben bis auf weiteres untersagt. Ausnahmen bestehen weiterhin nur für neuseeländische Staatsangehörige und "(permanent) residents" (Inhaber von Daueraufenthaltserlaubnissen). In allen anderen Fällen muss für die Einreise zwingend eine Border Exception der Einwanderungsbehörde vorliegen.


Alle Reisenden sind verpflichtet, sich nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben, die derzeit direkt in der Nähe des Einreiseflughafens in dafür vorgesehenen Einrichtungen absolviert werden muss.


Seit dem 3. November 2020 gilt verpflichtend für alle Reisenden das neu geschaffene "Managed Isolation Allocation System". Danach muss vor Reiseantritt ein Voucher als Nachweis für einen bestätigten Platz in einer staatlichen Quarantäneeinrichtung erworben werden, der der Fluggesellschaft vor Flugantritt nachgewiesen werden muss; andernfalls kann der Flug nicht angetreten werden.

Die Voucher können online über das "Management Isolation Allocation System" erworben werden. Während der Quarantänezeit werden zwei obligatorische Covid-19 Tests durchgeführt.


Ein Transit ist unter Auflagen nur über den Flughafen Auckland möglich, unter anderem sofern keine Covid-19-Symptome vorliegen, kein Verlassen des Transitbereichs und keine Einreise nach Neuseeland erfolgt, der Transitaufenthalt nicht länger als 24 Stunden dauert und ein Nachweis wie ein bestätigtes Weiter-/Rückflugticket ab Auckland vorliegt.


Russland: Einreise kaum möglich


Russland: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Russische Föderation wird derzeit gewarnt.

Russland ist von Covid-19 landesweit stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind Moskau und St. Petersburg. Russland ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Die Einreise von Ausländern nach Russland ist weiterhin stark eingeschränkt. Es dürfen nur akkreditierte Mitarbeiter diplomatischer Vertretungen und konsularischer Einrichtungen ausländischer Staaten, und deren Familienangehörige, Kraftfahrer im internationalen Kraftverkehr, die Besatzungen von Luftfahrzeugen, See- und Binnenschiffen, Zugpersonal im internationalen Eisenbahnverkehr, Mitarbeiter des Kurierdienstes zwischen den Regierungen und Mitglieder offizieller Delegationen, sowie Personen mit diplomatischen, dienstlichen oder regulären privaten Visa, die im Zusammenhang mit dem Tod eines nahen Verwandten ausgestellt wurden, einreisen.


Weiter vom Einreiseverbot ausgenommen sind Personen, die als Familienangehörige (Eheleute, Eltern, Kinder, Adoptiveltern oder -kinder), Vormünder oder Pfleger von russischen Staatsangehörigen mit in dieser Eigenschaft anerkannten Identitätsdokumenten mit Visa einreisen, Personen, die zur medizinischen Behandlung einreisen und Personen, die einen ständigen Wohnsitz in der Russischen Föderation haben. Auch Techniker, die zur Inbetriebnahme und Wartung von im Ausland hergestellten Anlagen einreisen wollen, fallen nicht unter die Einreisesperre.


Hochqualifizierte Fachkräfte mit Arbeitsgenehmigung können einmalig wieder einreisen. Weitergehende Informationen bietet die Website der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer in Moskau.


Die Ein- und Ausreise über die Landgrenze der Russischen Föderation einschließlich der Grenze nach Belarus ist für Reisende grundsätzlich nicht mehr möglich. Es gelten einige Ausnahmen. Für Deutsche ist die Ausreise nach Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen und Polen im Transit mit eigenem Fahrzeug oder organisierten Sammeltransporten grundsätzlich gestattet. Ausländern mit einem Daueraufenthaltstitel in Russland wurde in Einzelfällen jedoch die Ausreise über die russische Landgrenze verwehrt.

Ausländer müssen beim Einsteigen in ein Flugzeug mit Ziel Russland auch dann, wenn sie nur im Transit durchreisen wollen, den Nachweis über einen negativen PCR-Test erbringen. Das Testergebnis darf nicht früher als drei Kalendertage vor dem Abflug des Flugzeugs festgestellt worden sein und muss auf Russisch oder Englisch ausgedruckt vorliegen.

Nicht-russische Staatsangehörige, die zu Erwerbszwecken nach Russland einreisen, sind verpflichtet, sich anschließend für 14 Tage in der Wohnung selbst zu isolieren. Das gilt auch für Personen, die im selben Haushalt leben.


Durch- und Weiterreise: Die unmittelbare Durchreise im internationalen Flugverkehr ohne eine Einreise in die Russische Föderation (Flughafentransit) ist gestattet. Reisende müssen auch hier den Nachweis über einen negativen Covid-19-PCR-Test erbringen. Das Testergebnis darf nicht früher als drei Kalendertage vor dem Abflug des Flugzeugs festgestellt worden sein und muss auf Russisch oder Englisch ausgedruckt vorliegen. Zusätzlich müssen auch die Einreisebedingungen des Ziellands erfüllt sein. Die maximale Aufenthaltsdauer im Transitbereich ist 24 Stunden.


Seychellen: Test und Quarantäne

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Seychellen wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Das Infektionsaufkommen in den Seychellen ist steigend. Erstmals breitet sich das Coronavirus sowohl auf der Insel Mahé als auch auf der Inseln Praslin und La Digue aus. Die Einreise aus Ländern mit niedrigem und mittleren COVID-19-Risiko, zu denen auch Deutschland zählt, ist grundsätzlich möglich. Von allen Reisenden wird ein negativer PCR-Test verlangt, der bei Abflug nicht älter als 48 Stunden sein darf. Reisende müssen einen Nachweis einer zertifizierten Unterkunft für den gesamten Aufenthalt sowie eine Reisekrankenversicherung, die COVID-19-Erkrankungen abdeckt, vorweisen.


Bei Ankunft müssen sich Einreisende aus Deutschland in eine 10-tägige Quarantäne in einer dafür zertifizierten Unterkunft begeben. Am 11. Tag muss vor Ort ein PCR-Test gemacht werden, ohne den eine Entlassung aus der Quarantäne nicht erfolgen kann.


Eine obligatorische Gesundheitsgenehmigung (Travel Health Authorization) muss zwischen 48 Stunden und drei Stunden vor Abflug über die offizielle Webseite der seychellischen Regierung oder die mobile App beantragt werden. Hierfür werden Reisepass, Passbild, Kontaktdaten, Flugdaten, Unterkunft, negatives PCR-Testergebnis, Krankenversicherung und Kredit- oder Bankkarte benötigt. Die Bearbeitung dauert bis zu sechs Stunden. Die Gebühr beträgt 50 US-$.


In Not- und Eilfällen wird ein Expressantrag innerhalb von 30 Minuten für 150 US-$ bearbeitet. Bei der Einreise wird ein Gesundheitscheck durchgeführt. Der Flughafentransit aus Hochrisikogebieten ist möglich, sofern der Flughafen nicht verlassen wird.

Arbeitsgenehmigungen ausländischer Arbeitnehmer (Gainful Occupation Permits, GOP), die sich derzeit außerhalb der Seychellen aufhalten, sind ungültig. Ausgenommen sind u.a. die Medizin-, Landwirtschafts- und Fischereibranchen, die Finanz- und Offshore-Wirtschaft sowie das Versicherungswesen. Bei Bedarf muss der Arbeitgeber die Arbeitserlaubnis neu beantragen. Wird sie bewilligt, muss sich der Inhaber nach Einreise 14 Tage in Heimquarantäne begeben.


Singapur: Ausnahmen für Dienstreisen

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Singapur wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten. Singapur ist bisher von Covid-19 mäßig stark betroffen. Die singapurische Regierung untersagt weiterhin allen Besuchsreisenden die Einreise nach Singapur. Inhaber von Daueraufenthaltstiteln (Permanent Residents) dürfen einreisen. Inhaber von längerfristigen Aufenthaltstiteln dürfen nach vorheriger Genehmigung durch das Ministry of Manpower (MoM) oder Immigration and Checkpoints Authority (ICA) einreisen.


Für zwingend notwendige offizielle Besuche oder Geschäftsreisen mit einer Aufenthaltsdauer von maximal 14 Tagen, besteht die Möglichkeit der Einreise unter der sogenannten „Reciprocal Green Lane“, also einem Reisekorridor für Einreisen per Direktflug aus Deutschland. Für die Einreise ist ein Air Travel Pass erforderlich, der von der einladenden Firma bzw. Organisation in Singapur beantragt werden muss. Weitere Informationen zu den Voraussetzung und der Beantragungen finden Sie bei der Immigration and Checkpoints Authority (ICA).


Südafrika: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Südafrika wird derzeit gewarnt. Südafrika ist von Covid-19 besonders stark betroffen.

Die Fallzahlen steigen seit Anfang Dezember wieder stark an. Regionale Schwerpunkte bilden die Provinzen Gauteng, Western Cape, Eastern Cape und KwaZulu Natal sowie mittlerweile auch North West und Limpopo. Die Regionen, in denen sich die Hauptziele für den nationalen und internationalen Tourismus befinden, sind weitgehend als Corona-Hotspot definiert. Es wurde kürzlich eine neue Variante des Coronavirus in Südafrika festgestellt. Es ist zu erwarten, dass das südafrikanische Gesundheitssystem an die Belastungsgrenze gelangen wird. In einigen Regionen ist dies bereits der Fall.


Durch Verordnung der Bundesregierung vom 21. Dezember 2020 müssen Einreisende aus Südafrika nach Deutschland neben der bestehenden Anmeldepflicht und der Quarantänepflicht seit dem 22. Dezember 2020 zudem den Nachweis eines negativen Covid-19-Tests in deutscher oder englischer Sprache mitführen oder diesen bei Einreise durchführen lassen. Der zugrundeliegende Test darf maximal 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein und muss den Anforderungen des Robert-Koch-Instituts entsprechen.


Einreise: Südafrika hat die Einreisebeschränkungen weitgehend aufgehoben. Die Einreise unter anderem zu touristischen Zwecken ist wieder unabhängig von Voraufenthalten in anderen Ländern erlaubt. Alle Reisenden müssen bei Ankunft einen negativen PCR-Test nachweisen, der bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf. Der Test muss von einer zugelassenen medizinischen Einrichtung oder einem zugelassenen Arzt erstellt und mit dessen Namen und Unterschrift versehen sein.


Reisende, die ohne PCR-Test einreisen, müssen sich auf eigene Kosten einer 10-tägigen Quarantäne unterziehen. Die Quarantäne kann in der gebuchten Unterkunft genehmigt werden, wenn die Unterkunft entsprechend für die Durchführung gerüstet ist. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit der Selbstquarantäne. Fragen zur Selbstquarantäne bei Rückkehr nehmen die südafrikanischen Gesundheitsbehörden per E-Mail enquiries@health.gov.za entgegen.


Bei Einreise wird ein Gesundheits-Screening durchgeführt. Mit Symptomen auffällige Reisende müssen sich – auch bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses in Quarantäne begeben, bis ein Covid-19-Wiederholungstest durchgeführt wurde. Einzelheiten zur Umsetzung in der Praxis (zum Beispiel ab wann ein Wiederholungstest erlaubt ist), liegen noch nicht vor.


Seit 15. Dezember 2020 ist die Nutzung eines webbasierten Reise-Gesundheitsfragebogens über die Plattform COVID SA Travel System vorgeschrieben. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, welches zunächst nur für Einreisen auf dem Luftweg über den Flughafen O.R. Tambo (Johannesburg) und Ausreisen über den International Flughafen in Kapstadt sowie Einreisen auf dem Landweg über Beit Bridge und Ausreisen auf dem Landweg über Maseru Bridge gilt.


Reisende haben den Fragebogen frühestens zwei Tage vor Beginn der Reise online auszufüllen und erhalten dann eine Identifikationsnummer, welche bei Ein- beziehungsweise Ausreise den Gesundheitsbehörden vorzulegen ist. Von allen Reisenden wird zudem erwartet, dass sie zwingend die mobile App "COVID Alert South Africa" auf ihrem Mobiltelefon installiert haben, eine Reisekrankenversicherung vorweisen und ihren Unterkunftsnachweis inkl. Anschrift vorlegen, sollte eine Quarantäne erforderlich werden.

Fluglinien und Einreisekontrollstellen überprüfen die Einhaltung dieser Vorgaben. Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist für die Einreise nicht mehr zwingend, jedoch weiterhin dringend empfohlen.

Durch- und Weiterreise: Die Nachweispflicht eines negativen PCR-Tests bei Einreise in Südafrika gilt auch für den Fall einer geplanten Durchreise. Der Nachweis einer bestehenden Krankenversicherung ist nicht erforderlich. Es wird jedoch empfohlen, ihn für eine reibungslose Durchreise dennoch mitzuführen. Für die Nachbarländer Südafrikas gelten Reisewarnungen. Einreisen auf dem Landweg sind nur über bestimmte freigegebene Grenzübergänge möglich, über die die Behörden der Zielländer informieren.


Tahiti: Covid-Selbstest

Reisende nach Französisch-Polynesien benötigen ebenfalls vor Abflug ein höchstens 72 Stunden altes negatives Covid-19-PCR-Testergebnis, und die Selbsterklärung zu Symptomfreiheit. Darüber hinaus ist eine unter anderem Covid-19 abdeckende Krankenversicherung oder eine Kostenübernahmezusage erforderlich, sowie eine Online-Registrierung mit den eigenen Reise- und Aufenthaltsdaten (ETIS – Electronic Travel Information System).


Bei Einreise erhalten Reisende einen Testkit für einen Covid-19-Selbsttest, der vier Tage nach Einreise vorzunehmen ist. Nähere Informationen finden sich auf der Website des Hochkommissariats (Präfektur) von Französisch-Polynesien.


Thailand: Einreisen eingeschränkt möglich

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Thailand wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.


Thailand ist bisher von Covid-19 weniger betroffen.


Seit dem 9. November hat das südostasiatische Königreich seine Grenzen auch für deutsche Touristen wieder geöffnet. Sie können sich um ein spezielles Touristen-Visum (TR) bewerben, das die Einreise wieder gestattet.


Wer mit dem neuen Visum nach Thailand einreist, muss sich in den ersten 14 Tagen seines Urlaubs zunächst in Quarantäne begeben. Daran kommt kein Urlauber vorbei. Dazu stellt die Regierung spezielle lizensierte Hotels bereit. Diese dürfen zwei Wochen lang nicht verlassen werden.


Das TR-Visum hat eine Gültigkeit von sechs Monaten und berechtigt zu einem Aufenthalt von bis zu 60 Tagen. Die Kosten hierfür betragen 35 Euro. Gegen eine Gebühr von umgerechnet 52 Euro kann eine Verlängerung des Visums für weitere 30 Tage beantragt werden.


Voraussetzung zur Erteilung des Visums ist die entsprechende Beherbergungsbestätigung des zur Quarantäne lizensierten Hotels (Alternative State Quarantine Hotels), in dem die 14-tägige Selbstisolierung verbracht werden muss. Verlangt werden außerdem die Flugtickets sowie die Kontoauszüge der vergangenen sechs Monate.


Verpflichtend ist zudem der Nachweis einer Krankenversicherungspolice mit einer Mindestdeckung von 85.000 Euro (100.000 US-Dollar), die Covid-19 einschließt, aber nicht darauf beschränkt ist.

Zusätzlich benötigen Touristen für den Check-in am Flughafen ein genehmigtes Certificate of Entry (COE) sowie einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate Gültigkeit besitzt. In ihm müssen das COE und das TR-Visum vermerkt sein.

Weiterhin erforderlich sind ein Gesundheitszeugnis, das bestätigt, dass kein Risiko für eine Ansteckung mit Covid-19 besteht sowie ein entsprechender medizinisch bestätigter und aktueller negativer PCR-Test. Beides darf maximal 72 Stunden vor Beginn der Reise ausgestellt worden sein.


Direkt bei der Einreise müssen sich die Urlauber die mobile App zur Rückverfolgung von Infektionsketten (Thaichana) herunterladen.

Am Flughafen sowie an Bord des Flugzeugs gilt die Pflicht zum dauerhaften Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Bei Einreise in Thailand führen die Behörden ein Covid-19-Screening durch, bei dem die Körpertemperatur gemessen und Reisende auf mögliche Symptome überprüft werden.


Weist der Reisende keine Symptome auf, kann er die Quarantäne im gebuchten Quarantäne-Hotel antreten. Anschließend ist uneingeschränktes Reisen im ganzen Land möglich. Das TR-Visum ist an den folgenden Stellen zu erhalten:

  • für Personen, die in den Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz oder Thüringen wohnhaft sind: Thailändischen Generalkonsulat in Frankfurt

  • für Personen, die in den Bundesländern Bayern oder Baden-Württemberg wohnhaft sind: Thailändisches Generalkonsulat in München

  • für Personen, die in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt oder Sachsen wohnhaft sind: Königlich Thailändische Botschaft Berlin

Eine Liste der ausgewiesenen ASQ Hotels ist hier einsehbar.


Tunesien: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Tunesien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Tunesien war von Covid-19 zunächst weniger betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen nimmt in den letzten Wochen landesweit sehr stark zu, mit weiter steigender Tendenz. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Tunesien als Risikogebiet eingestuft wurde. Regionale Schwerpunkte sind der Großraum Tunis und Gabès.

Die Einreise ist grundsätzlich möglich. Alle Reisenden, ausgenommen Pauschalreisende und Wüstentouristen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen, der bei Abreise aus Deutschland nicht älter als 72 Stunden, bei Ankunft in Tunesien nicht älter als 120 Stunden sein darf. Zudem ist eine zunächst siebentägige Quarantäne (Wohnung oder Hotel) vorgeschrieben. Mit einem negativen PCR-Testergebnis kann die Quarantäne nach sieben Tagen beendet werden. Anderenfalls ist eine insgesamt 14-tägige Quarantäne einzuhalten.

Bei einem Kurzzeitaufenthalt außerhalb Tunesiens, der 120 Stunden nicht überschreitet, ist eine siebentägige Quarantäne (Wohnung oder Hotel) vorgeschrieben. Kinder unter 12 Jahren sind hiervon ausgenommen.

Vor Abflug nach Tunesien muss eine elektronische Einreiseanzeige auf dieser Webseite erfolgen. Die Fluggesellschaften sind zur Kontrolle verpflichtet.

Pauschalreisende, inklusive der Wüstentouristen, die bei Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen können, das nicht älter als 72 Stunden sein darf, müssen sich nicht in Quarantäne begeben. Sie müssen jedoch sowohl im Hotel als auch bei Ausflügen in der Gruppe bleiben und dürfen nicht getrennt von dieser unterwegs sein.

Durch- und Weiterreise: Es gelten grundsätzlich dieselben Bestimmungen wie bei der Einreise. ZT#Türkei: Gesamt-Reisewarnung#/ZT# Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Türkei gewarnt. Die gesamte Türkei ist als Risikogebiet eingestuft.


Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, es gibt Beschränkungen bei der Einreise auf dem Landweg aus dem Iran, bei der Ausreise nach Griechenland sowie bei Ein-und Ausreise nach Georgien. Seit 21. Dezember 2020 sind Flugverbindungen aus und nach Großbritannien, Dänemark und Südafrika vorübergehend ausgesetzt.

Bei Einreise in die Türkei muss seit 30. Dezember 2020 auf dem Luft- Land und Seeweg ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der zum Einreisezeitpunkt nicht älter als 72 Stunden sein darf. Dies gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren. Bei Flugreisen ist der Test beim Check-in des Abflugs in die Türkei vorzulegen.


Wird bei der Einreise kein negatives Testergebnis vorgelegt, wird eine siebentägige Quarantäne angeordnet, die entweder am angegebenen Zielort (Hotel, Wohnung) oder, falls dazu keine Angaben vorliegen, in einer staatlichen Einrichtung zu verbringen ist. Nach sieben Tagen erfolgt ein PCR-Test und bei negativem Ergebnis endet die Quarantäne.

Für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen in Großbritannien, Dänemark oder Südafrika aufgehalten haben, gilt diese Quarantänepflicht unabhängig von einem negativen Testergebnis bei Einreise. Diese Bestimmungen gelten bis zum 1. März 2021. Bei Einreise in die Türkei werden Temperaturmessungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen auch zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen.


Die Türkei fordert für die Rückreise nach Deutschland die Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses. Der PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Eine Kontrolle erfolgt seitens der türkischen Behörden. Die Kosten müssen die Reisenden selbst tragen. Positiv Getestete müssen sich in der Türkei in Quarantäne beziehungsweise in ärztliche Behandlung begeben.


Diese zwingend notwendige Testung vor Ausreise befreit nicht von etwaigen Quarantänepflichten in Deutschland. Es gelten die jeweiligen Quarantäneverordnungen der Bundesländer.


Durch- und Weiterreise: Die Einreise auf dem Landweg aus dem Iran ist für den Personenverkehr außer für türkische Staatsangehörige und Personen mit Aufenthaltsstatus in der Türkei geschlossen. Die Ausreise auf dem Landweg nach Griechenland ist für den Personenverkehr geschlossen, Ausnahme gelten für griechische Staatsangehörige und Personen mit Aufenthaltsstatus in Griechenland.


Die Ein- und Ausreise nach Georgien ist derzeit nur für georgische bzw. türkische Staatsangehörige möglich. Bei Transitflügen in Drittländer ohne Einreise in die Türkei ist seit 30. Dezember 2020 bis 1. März 2021 beim Check-in des Abflugs in die Türkei ein negativer PCR-Test vorzulegen, der zum Einreisezeitpunkt nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Dies gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren. Bei Transitflügen von türkischen Flughäfen ins Ausland ist bei Umsteigezeiten länger als 24 Stunden für den innertürkischen Zubringerflug ein Genehmigungscode ("HES-Code") erforderlich. Der Code kann per SMS (nur über türkische Mobiltelefone) oder mittels einer App erlangt werden.


USA: Einreiseverbot

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die USA weiterhin gewarnt.


Seit Mitte März 2020 gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Land des Schengenraums aufgehalten haben.


Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die USA weiterhin gewarnt.

Seit Mitte März 2020 gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Land des Schengenraums aufgehalten haben.


Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind US-Staatsbürger, Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA ("Greencard"-Inhaber), Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA stehen, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen, und Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen. Nähere Einzelheiten veröffentlichen die US-Vertretungen in Deutschland, die lageabhängig und im Einklang mit nationalen Interessen zu weiteren einzelfallbezogenen Ausnahmen informieren können. Weiterhin gelten Einreisebeschränkungen bei Voraufenthalten im Vereinigten Königreich, in China, Iran und Brasilien. Reisende aus dem Vereinigten Königreich nach New York City müssen ab sofort mit strenger Überwachung der Quarantänemaßnahmen rechnen (Überprüfung durch Sheriffs der Stadt New York in Wohnungen und Hotels). Durch- und Weiterreise: Das Einreiseverbot schränkt auch die Möglichkeit eines Flughafentransits stark ein. Für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor der Reise in Deutschland oder anderen Schengenraum-Ländern aufgehalten haben, ist der Flughafentransit derzeit grundsätzlich nicht möglich. Die Landgrenzen zu Mexiko und Kanada sind für den Personenverkehr weitgehend geschlossen.



Vereinigte Arabische Emirate: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate wird weiterhin gewarnt.


Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind weiterhin von Covid-19 betroffen. Sie sind als Risikogebiet eingestuft.


Ausländische Reisende, die einen kurzfristigen Aufenthalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten anstreben (zum Beispiel Touristen oder Geschäftsleute), können einreisen, sofern sie die allgemeinen Einreisevoraussetzungen erfüllen. Sie müssen eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können.


Ausländische Reisende mit Wohnsitz und gültigem Aufenthaltstitel im Emirat Dubai benötigen zur (Wieder-) Einreise die Zustimmung der "Dubai's General Directorate of Residency and Foreigners Affairs" (Bürgertelefon: +971 4501 1111). Im Falle eines Wohnsitzes in einem anderen Emirat als Dubai wird dringend empfohlen, die Personendaten vor Reiseantritt auf dem Portal der "Federal Authority for Identity & Citizenship" (Bürgertelefon: +971 6005 22222) zu überprüfen.



Grundsätzlich müssen Reisende beim Check-in am ausländischen Abflughafen einen negativen PCR-Test vorlegen. Dies gilt nicht für Nonstop-Flüge zwischen Deutschland und Dubai. Der Abstrich darf längstens 96 Stunden vor dem Abflug vorgenommen worden sein (andere Fristen gelten für bestimmte außereuropäische Staaten). Das Testergebnis ist ausgedruckt in englischer oder arabischer Sprache mitzuführen. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen.


Bei Einreise am Flughafen Dubai kann bei Ankunft aus bestimmten Ländern ein (weiterer) PCR-Test stattfinden. Bis zum Erhalt eines negativen Covid-19-Testergebnisses am Flughafen müssen sich die Reisenden in Dubai in Quarantäne begeben. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit Behinderungen sind vom Testerfordernis ausgenommen. Bei Nonstop-Flügen zwischen Deutschland und Dubai entfällt der Test am Flughafen Dubai, wenn beim Check-In bereits ein negativer PCR-Test vorgelegt wurde; damit entfällt auch die Quarantäne.


Bei Einreise am Flughafen Abu Dhabi findet verpflichtend ein weiterer PCR-Test statt. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen. Anschließend müssen sich Reisende in eine zehntägige häusliche oder Hotel-Quarantäne begeben.


In dieser Zeit muss ein GPS-Tracking-Armband getragen werden, das den Reisenden am Flughafen angelegt wird. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind bestimmte Länder sowie Personen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen Covid-19 geimpft worden sind. Reisende, die von der Quarantänepflicht befreit sind, müssen sich lediglich bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses des am Flughafen erfolgten PCR-Tests in Selbstisolation begeben und sich jeweils am sechsten und zwölften Tag erneut einem kostenpflichtigen PCR-Test unterziehen.


Durch- und Weiterreise: Die Flughäfen sind für den internationalen Flugverkehr via die Vereinigten Arabischen Emirate (Flughafentransit) geöffnet.

ZT#Vietnam: Einreiseverbot#/ZT#

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Vietnam wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.


Vietnam war bisher von Covid-19 weniger betroffen. Regionale Schwerpunkte waren bisher die Küstenstadt Da Nang, Quang Nam, Hanoi und Ho Chi Minh City.


Es gilt derzeit eine Einreisesperre (auch Transit) für alle ausländischen Reisenden. Diese Regelung gilt auch für deutsche Staatsangehörige vietnamesischer Herkunft. Die Erteilung von Visa für die Einreise nach Vietnam ist vorübergehend eingestellt und nur in Ausnahmefällen möglich (Diplomaten- und Dienstpassinhaber, Investoren, Experten, hochqualifizierte Arbeitskräfte, Geschäftsführer, und deren Familien sowie internationale Studenten, ausländische Familienangehörige von vietnamesischen Staatsangehörigen).

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